La Ville Invisible
In diesem Kapitel der Cartographie Dynamique beschäftigen wir uns mit dem Einfluss und der langfristigen Wirkung von Großereignissen wie den Olympischen Spielen auf die Strukturen von Städten. Uns interessieren die teilweise radikalen Veränderungen, die aus diesen Massenveranstaltungen folgen, sowie die Planung von Infrastruktur und die gesellschaftlichen Auswirkungen. Dabei verstehen wir uns nicht als Aktivisten für eine bestimmte Sache. In unserer fotografisch-künstlerischen Arbeit greifen wir jedoch die uns umgebende (urbane) Landschaft und die Gesellschaft, in der wir leben, auf. Die aktivistische Frage „Wem gehört die Stadt?” verstehen wir als Aufforderung zum genauen Hinsehen. Katja Stuke, Oliver Sieber

»La Ville Invisible« brief introduction (german)
Was aber hat die ANT!FOTO Bar mit Fluxus zu tun?
Eine erste Verbindung ist Katja Stukes und Oliver Siebers radikale Erweiterung des Fotobegriffs. Viele der Fluxus Künstlerinnen waren den Kompositionen John Cages beeinflusst, der in den 1950er Jahren unser Verständnis von Musik radikal veränderte, indem er zum Beispiel Stille oder Alltagsgeräusche in seine Stücke integrierte. Die Fluxus-Künstlerinnen wiederum erweiterten die Grenzen des damals vorherrschenden Kunstbegriffs, indem sie diesen Ansatz auf die Bildende Kunst übertrugen und Alltagsmaterialien oder Alltagshandlungen in ihren Werken verarbeiteten.
Die radikale Überschreitung der Grenzen klassischer Fotografie, wie wir sie im Werk von Katja Stuke und Oliver Sieber finden, und das gleichzeitige Insistieren darauf, dass auch eine Installation, ein Buch ein Objekt, immer noch Foto ist, knüpft an diese historischen Beispiele an. Nicole Grothe, Sammlungsleiterin Museum Ostwall, anlässlich der Verleihung des MO_Kunstpreises.

camera austria 156 | 2021
»Das als Künstlerpaar ausgezeichnete Duo aus Düsseldorf überzeugte die Jury durch die Aktualität ihrer künstlerischen Sprache ebenso wie in der Tatsache, dass sie sich als Team künstlerisch zusammenfinden oder, wie sie selbst sagen, als »eine Einheit« verstehen. […] Die Arbeit von Stuke und Sieber ist zwingend zeitgemäß und offenbart Trennendes wie Verbindendes unserer zerklüfteten Wirklichkeit. Der künstlerische Spagat zwischen journalistischer, dokumentarischer und künstlerischer Fotografie wird im Kontext der Verknüpfung der Medien aufgehoben. Auch hierin zeichnen sich die Künstler als wegweisend zeitgenössisch aus.« Jurybegründung City Artists 2022

Über »Cartographie Dynamique«, China, das Ruhrgebiet, Mannheim und mehr. Rheinpfalz
The visibility of inner conditions. The two photographers Katja Stuke and Oliver Sieber unite over their engagement with questions about the position of the individual in relation to the collective, of the ‚I‘ in relation to the masses. They examine aspects of shifts in perception that are to be evaluated not least as results of media influence. Nadia Ismail
Paris, Tokyo Gießen Japan steht im Zentrum der Foto- und Videoarbeiten von Katja Stuke und Oliver Sieber, die die Kunsthalle noch bis Ende August präsentiert. Worauf es ihnen bei ihrer Arbeit ankommt, warum sie gemeinsam unter dem Namen „Böhm/Kobayashi“ arbeiten und welche Rolle für sie das Fotobuch spielt, darüber berichtet das Künstlerpaar im Interview.
Soziale Landschaft. Ein Besuch des Online-Auftritts von BöhmKobayashi, dem gemeinsamen Projekt von Katja Stuke und Oliver Sieber, kan unberechenbar sein. Es ist eine solche Fülle von Ideen – nicht nur fotografischer Natur – die einem entgegenschlägt, dass man sich stundenlang darin verlieren könnte. Julius Tamborino, Kunst–Art Mai 2019
カティア・ストゥーケ&オリバー・ジーバーインタヴュー 日本のサブカルチャーから政治的な史実までを、自身の写真作品とともにつなげる革新的な展覧会 IMA online
Katja Stuke und Oliver Sieber. Fotografie neu ordnen: Japanese Lesson Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Fotografie neu ordnen“ lädt das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg die Künstler Katja Stuke und Oliver Sieber ein, eigenen Werke mit historischen Arbeiten aus der Sammlung Fotografie und neue Medien in Beziehung zu setzen. Esther Ruelfs
About. You and Me, Spector Books, 2017
Interview by Laura Carbonell Punte de Fuga.
Ten years ago, you started Böhm Kobayashi, the project where you have been publishing artist books. It seems trivial to say that every book is a completely unique adventure but in your case it shows how creative and how engaged Oliver and you Katja are with the book format. I wanted us to talk deeply about one specific book you published this time with Spector Books: You and Me. Most of your books where gathering specific series of work, here it’s about different territories, different cities you go through: Bosnia, Germany and the U.S. Why did you decide to make a book about places that have no apparent connection?
Equivalents: Production and reproduction are often placed in a before/after relationship: first the creation, then the copy. Only the time-consuming creative act, then the rapid imitation. But what happens when two reproduction media produce themselves? A diptych from BöhmKobayashi shows the result of a copier copying a scanner while the scanner is scanning the copier. Anja Schürmann
Da Reggio Emilia ad Arles, in Francia, dove si è aggiudicato uno dei più importanti premi internazionali, il “Luma Rencontres Dummy Book Award”, riservato ai libri fotografici inediti con particolare attenzione ai progetti innovativi e sperimentali. Gazzetta di Reggio
Learn by doing with The Photographer’s Playbook, a paperback featuring photography assignments, ideas, stories and anecdotes from many of the world’s most talented photographers. Inside you’ll find advice for better shooting and editing plus creative ways to start new projects, as well as games, activities and insight into the practices of icons like John Baldessari, Tina Barney, Philip-Lorca diCorcia, Jim Goldberg, Miranda July, Susan Meiselas, Stephen Shore, Alec Soth, Tim Walker, Böhm/Kobayashi and many more. Published by Aperture.
Interview mit Damian Zimmermann, anlässlich der Photoszene 2016. Im Rahmen des Festivals haben Katja Stuke und Oliver Sieber die Hauptausstellungen Innere Sicherheit kuratiert.

So verstehen sie nicht nur die Konzeption und Realisation von Fotografien, sondern ebenso das Editieren und Distribuieren von Bildern als wichtigen Teil verschiedenster Anwendungsbereiche von Fotografie. Wie werden welche Motive in welchem Zusammenhang verstanden und interpretiert? Wie beeinflusst das gestalterische Umfeld ein fotografisches Motiv, was passiert mit Bildern in unterschiedlichen Abfolgen, was definiert die Qualität und Bedeutung von Bildern? Was bedeutet der „Originalitätsbegriff“ im Zusammenhang der zahlreichen Aggregatzustände von Fotografie (als Abzug, gerahmtes Bild, Buchabbildung, Werbe- und Magazinbild, Diapositiv, Schwarz-Weiß-Kopie oder digitaler Datei) Sabine Maria Schmidt, Kunsthalle Bremen 2013
Second Chances – the Art of Remaking The Lazlo Reader 2016, 288 pages of a multidisciplinary investigation into the strategies of copying, remixing and modding: among the others, the mutations of religions (Domingo Milella, Osamu Tetzuka) and the falsification of the arts (Thomas Ruff, Beate Gutshow); the re-planning of our cities (Raumlabor and raumtaktik) and the revolution of our societies (Saskia Sassen, Bifo, Nina Power), the rein¬vention of tradition (Antonio Marras); modding and tuning, customizations (Massimo Baldwin, Rashad Becker); covering and the remixing (Joachim Schmidt, Katja Stuke & Oliver Sieber), duplicating (Bruce Conner), and pi¬racy (Piracy Project)
Ohne Zweifel: Katja Stuke, Jahrgang 1968, und Oliver Sieber, geboren 1966, sind sehr gute FotografInnen mit relevanten Themen. Die zwei DüsseldorferInnen beschäftigen sich einfallsreich mit dem Portrait, hinterfragen dabei soziale Milieus, Subkulturen, Dresscodes oder auch Zugehörigkeiten zu speziellen Szenen, die heutzutage und weltumspannend persönliche Identitäten überformen. taz, die tageszeitung über »Our House« 2011
Bulletin No. 21, Museum für Photographie Braunschweig 2011 Yet as they move through their photographic cosmos, it is not always so easy to determine where one identity ends and the other begins. Regardless, in their works and activities as artists and art facilita-tors they have long since become moderators of a very specific photographic culture.
Who are you this time? – This question could also be posed to the protagonists of Sie-ber’s and Stuke’s works. As different as their approaches might be, each formulates the classic question of the photographic portrait: Who are you as an individual and as a social subject? Or to put it in other words: Which Image of yourself would you like to put forward? Florian Ebner
Nichts Geringeres als eine Enzyklopädie sollte es sein, die Ausgabe #37b der mittlerweile legendären Foto-Fanzine Die Böhm, die das Düsseldorfer Künstlerpaar Katja Stuke und Oliver Sieber seit nunmehr elf Jahren herausgeben. Christiane Stahl, photography now, 2/2010
Keine leichte Übung, zwei eigenständige Positionen, die in einer gemeinsamen Publikation aufeinandertreffen, auch in einer Ausstellung kenntlich zu machen. In der Studio-Präsentation Das Böhm-Projekt der Photographischen Sammlung, SK Stiftung Kultur gelingt es ebenso souverän wie in den meist vierteljährlich erscheinenden Künstlerheften, die Katja Stuke und Oliver Sieber herausgeben. Kerstin Stremmel, Camera Austria 2007

The Böhm Tradecenter was an online-exhibition space created by Katja Stuke and Oliver Sieber. Using virtual shipping container as a modular exhibition space. Between 2005 and 2010 they showed 28 virtual exhibitions. The first Trandecenter was actually exhibited in a physical container as part of PhotoEspaña in 2005.
Die Düsseldorfer Fotografen Oliver Sieber/Katja Stuke und der Kölner Fotograf Ludolf Dahmen haben Stipendien der Ernst-Poensgen-Stiftung erhalten und reisen im Rahmen des Künstleraustausches nach Japan. Rheinische Post über ArtEX, 2006
In a refreshing new way their statements fit the current international art and photography scene. Only recently the two of them took part in the International Film Festival in Rotterdam and successfully presented their contribution Unser Film […] An example for the joint activities of Stuke and Sieber – and meanwhile a rather well known and telling one – is the magazine they have been publishing since 1999 and which has appeared over twenty times. It goes under the memorable and humorous title Die Böhm – originally Frau Böhm – a name which they have used for other projects as well. Gabriele Conrath-Scholl, exhibition-introduction 2004

Interview with Marc Feustel for TEMPURA Magazine (French) Depuis près de 20 ans, le duo d’artistes-photographes allemands Katja Stuke et Oliver Sieber ont tissé des liens particuliers avec le « Deep Japan » à travers les subcultures et l’underground. Dans une approche protéiforme qui se rapproche plus du dialogue que de la documentation, ils questionnent notre idée du Japon et ce que les transformations du territoire laissent présager de l’avenir de la vie urbaine.

Über Fotografie, Gebiet und Anarchismus Ein Interview zwschen Sabine Maria Schmidt und Katja Stuke/Oliver Sieber
Kunstform International, Band 273 »Report. Bilder aus der Wirklichkeit« (Feb. 2021)
Interview »Vier Fragen an« mit Stefan Gronert, Foto \ Kunst \ Theorie Der Sprengel FOTO-BLOG
About ANT!FOTO Magazin. ヨーロッパはロックダウンが5月に解除され、美術館や映画館は6月半ばより再オープンし始めているが、ソーシャルディスタンスの問題、マスク着用義務付けに馴染まないなどの理由で客足は遠のいている。そんな中、美術作家や写真家たちは徐々にペースを戻しながら、自身の創作活動を進めている。デュッセルドルフを拠点に活動するドイツ人写真家カティア・ストゥーケとオリバー・ジーバーのユニットBöhm Kobayashiも再始動した。
Die Neue Seidenstraße endet in Duisburg. Seit 2014 kommen regelmäßig Güterzüge aus China im Ruhrgebiet an. Mittlerweile (2021) sind es bis zu 60 Züge in der Woche – sie bringen neben Elektroartikeln auch Lebensmittel, Grabsteine, Mode, Toilettenpapier, Corona-Schutzmasken und -tests, aber auch Transfers für Skateboards oder Sport- und Kosmetikartikel.
A photography of process. Katja Stuke and Oliver Sieber’s photographic work is image production in an understated mode. No photographs of decisive moments; not even any that search their surroundings for major events or specifically original motifs. Rather, it is casual photography: serene, attentive, more at a walking pace than that of lightning speed; a photography of process, oriented as much to time as to space. Stefanie Diekmann
Japanische Punks in der Kunsthalle Viel zu entdecken gibt es derzeit in der Kunsthalle. Dort zeigen Katja Stuke und Oliver Sieber ihre Foto- und Videoarbeiten. Zahllose Porträts geben nicht nur Einblicke in die japanische Subkultur, sondern auch in die Komplexität des Mediums Fotografie an sich. Karola Schepp
Für ihre Arbeit nutzen Stuke/Sieber die ganze Bandbreite fotografischer Techniken und Präsentationsformen, so als Installation, Serie, Fotofilm, Einzelbild oder Internetblog. All das immer wieder gebündelt und neu geordnet in selbstgefertigten, aufwendigen und hochwertigen Fotobüchern in kleinen Auflagen, die u. a. auf Messen wie der Paris Photo für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen. Sabine Maria Schmidt
Japanisch für Anfänger und Fortgeschrittene Japanese Lesson: Im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe tritt das Düsseldorfer Künstlerduo Katja Stuke und Oliver Sieber in einen intensiven Dialog mit der dort beheimateten Sammlung japanischer Fotografie. DARE, von Nicole Buesing und Heiko Klaas
Interview mit Emmanuel Mir Ich würde gerne das Gespräch zunächst auf das Spannungsverhältnis zwischen individueller und kollektiver Autorschaft orientieren – und von einem konkreten Beispiel ausgehen. Könnt ihr über die Genese der „Japanese Lessons“ berichten? MOFF (#17 Dez 2018)
Wie greifen politische Verhältnisse in das Leben von Menschen ein? Dieser Frage sind die Düsseldorfer Fotografen Katja Stuke und Oliver Sieber nachgegangen. Für ihr Projekt „You and Me“ fotografierten sie Stationen aus dem Leben der Bosnierin Indira. Indira kam während des Krieges in ihrer Heimat nach Düsseldorf. Heute lebt sie in den USA. Auch dorthin sind Stuke und Sieber für ihr Projekt, zu dem jüngst ein Bildband erschienen ist, gereist. theycallitkleinparis hat mit den beiden Düsseldorfer Fotografen gesprochen.
About Fax from the Library The german photography scene is more dispersed than it might seem from the outside. There are no dominant schools, but instead up to twenty departments all over the country that teach photography, and around 40-50 smaller institutions that regularly include photography in shows. Sebastian Hau

Instead it provides entry into the subject’s world, a world which would otherwise remain hidden beyond the portrait, the single image or media symbol. Through her own form of looking, Stuke subverts a mechanism of control to unlock that restricted and censored past, specifically in a site where close surveillance is deemed necessary to keep things from getting out of hand again. Sunil Shah ASX 2016
Aleksandar Hemon for MoCP Chicago 2015 The obvious implication of Stuke and Sieber’s approach is the notion that every person is at the heart of their own personal-cum-historical entanglement, as every person is sovereign, yet endlessly connected with everyone else. What photography—art—can do is reaffirm the sovereignty while strengthening the connections. That is precisely what Oliver Sieber and Katja Stuke do so superbly, so unblinkingly. They prove that there can never be Me without You.
Mit anderen Augen, Exhibition catalogue, Kunstmuseum Bonn 2016 incl. works by Katja Stuke, Oliver Sieber, Charles Fréger, Pieter Hugo, Hiroh Kikai, Mark Neville, Mette Tronvoll, Diane Arbus,Gabriele und Helmut Nothhelfer, Judith Joy Ross, August Sander, Rosalind Solomon, Clegg & Guttmann, Jitka Hanzlová, OHIO, Annette Kelm, Erik Kessels, Timm Rautert, Christopher Muller, Peter Piller, Barbara Probst, Thomas Ruff, Beat Streuli, Thomas Struth, Wolfgang Tillmans, Christopher Williams, Tobias Zielony and more.

European Photography #97, 2015
Katja Stuke und Oliver Sieber lieben das Print-Medium. Plakate, Fotokatalogen, Fanzines, Bildbänder, Stickers, Druckerzeugnisse aller Arten, selbstproduzierte Heftchen und große Literatur – das alles lieben sie, konsumieren sie, produzieren sie und sammeln sie. Vor allem Katja Stuke arbeitet auf der Basis vorhandener Medienbilder, also Bilder aus zweiter Hand, die sie dekontextualisiert und auratisch auflädt – während Oliver Sieber Porträts die Codes der Subkultur ergründet. Diese Aufmerksamkeit für produzierten und reproduzierten Bildern spiegelt sich sowohl in der eigenen künstlerischen Arbeit als auch in der kuratorischen Praxis. Emmanuel Mir, perisphere 2013
In ihrer seit 1999 andauernden Zusammenarbeit haben Stuke & Sieber mit beharrlicher Stringenz und Offenheit (!) gegenüber den spezifischen Entwicklungslinien der Fotografie einen eigenen Werkbegriff moduliert, der überaus spektrumsreich ist und hierdurch dem Medium aufs Trefflichste gerecht wird. Denn er reflektiert auf gleiche Weise virulente epistemologische Fragestellungen wie anthropologische Parameter. Christoph Schaden
The artistic duo of Oliver Sieber and Katja Stuke have taken selfpublishing to extremes by using a variety of materials, techniques and modes of presentation in order to express their artistic vision. Self-Publish, Express Yourself, and Be Happy! Bill Kouwenhoven for European Photography 2011

Two titles from the past few years stand out as examples of the type of intermingling of concentrated editing and innovative design that characterizes the books. Darius Himes Photobook-Review, Aperture, spring 2012

Interview between Takashi Homma and Katja Stuke & Oliver Sieber Asahi Camera, April 2012
BRIDGE OVER TROUBLED WATER When the mail is littered with reminders and leaflets and not with the letter of a friend I’ve been waiting for, when I’m in a bad mood or „down and out“, then Frau Böhm comes flying into my flat, bridging the troubled water, then I clear my armchair for the lovable girl friend, make coffee, put a record on, and delve into the latest episodes. Peter Lindorst, Photonews, 2003
Charakterdiebe. Zurück aus Japan sind die Foto-Künstler Katja Stuke und Oliver Sieber und haben ihre Stadt-Ansichten aus drei Monaten Osaka jetzt in der Galerie am Eck ausgebreitet. Thomas Hag, NRZ 2006
Mit der Gründung des exklusiven Fotomagazins Frau Böhm, das seit 1999 etwa vier mal im Jahr in kleiner Auflage in Klarsichthülle verpackt erscheint und in dem sie ihre Arbeiten unter einem jeweils anderen übergreifenden Thema zeigen, haben die beiden vorgeführt, wie man die herkömmlichen Kommunikationsstrukturen des Kunstbetriebs durchbrechen kann. Christiane Stahl, DGPh Jahrbuch 2007
It all began when the two artists where looking for a project space in Düsseldorf, the city they live and work, for their artistic photography project they had founded in 1999 with the sonourous name Die Böhm. Moritz Neumüller about the Tradecenter, Photo España 2005
CCTV and BERLIN/LÖRICK by Katja Stuke and Oliver Sieber respectivly, are two independent photographic projects that reflect different aspects of human living conditions. Both are on display at the Galerie Gaby Kraushaar in Düsseldorf, from 12 March until 30 April. various reviews on exhibition 2005
»Ach, ihr macht schon wieder zu? Das ist aber schade«, meint eine Anwohnerin der Schirmerstraße. »Nur noch 11 Tage« steht im Schaufenster des »Böhm Megastore«. Dabei war die Lebensdauer des soeben eröffneten Ladens von vorne herein begrenzt. Aber den Fotografen Katja Stuke und Oliver Sieber gefiel diese Verschiebung von Wahrnehmung, geht es doch in vielen ihrer Arbeiten auch um dieses Thema. NRZ/Thomas Hag über den Megastore, 2004